Neben der V52 gibt es schon etwas länger ein Weiteres Umbauobjekt das allerdingst deutlich aufwendiger ist bzw wird.
Vorgeschichte:
Von LGB gibt es die DEV "Spreewald" schon länger in Verschiedenen Varianten, 2 Davon befinden sich in meinem Bestand, so die erste Ausführung der Museumslok welche 1988 erschien und die Variante als DR Lok 99 5633. Letztere hatte mich noch vor meiner IG zeit in einem Secondhand Mobaladen als Diggitale Lok für 200€ angelacht.
Nachdem Max Hensel mich dann bequatscht hatte 2023 doch mal nach Schenklengsfeld zum kommen, wollte ich gerne auch nen Paar Fahrzeuge mitnehmen da ich nicht wusste wie das ist mit dem nutzen fremder Fahrzeuge.
Da ich vorher schon mal den öffentlichen teil des Spannwerks durchgeschnüffelt hatte war klar die leider eher Kitschige Modelausführung der 99 5633 macht sich da nicht so gut. Also wurde etwas Schadensbegrenzug betrieben und die Lok zumindest ein ganz klein wenig Augenfreundlicher gemacht.
Model_2 (Alexander Naß)

So kommt der Gerät aus dem Karton, mit jede menge Messing Imitat Bling Bling der mal so garnix mit der Vorbildlok zu tun hat.
Model_3 (Alexander Naß)

Also erstmal den kram ab und Schwarz machen + neue Puffer.
Model_4 (Alexander Naß)

Da die Spreewaldbahn Puffer ohne Seitlich ausschnitte hatte, wurden Harzer Puffer angepasst.
Model_6 (Alexander Naß)

Ohne Bling Bling und mit Passenden Puffern, sieht sie schon etwas erträglicher aus.
WhatsApp_Image_2026_07_04_at_23_55_35 (Alexander Naß)

So machte sie sich dann die 4tage vornehmlich im Rollbockdienst zwischen der Verladung von Franz Lohre und der Übergabe von Lammert Boermann nützlich.
Model_10 (Alexander Naß)

Da mich ärgerte das ich mit der Lok nicht zu Max und Wolf fahren konnte wurde eine Drehbank angeschafft und nach etwas üben an müllrädern, bekam sie dann kleine Spurkränze. Die Schienenschleifer gibt´s inzwischen auch nichtmehr.
Aber die Lok ist von ihrem Vorbild noch Lichtjahre entfernt, angefangen von den Teilen der Saugluftbremse (die sie bei der Spreewaldbahn ab Anfang der 1950er nichtmehr hatte. Hier hat LGB einfach den Aufbau der Museumslok genommen und nur den Charakteristischen Luftbehälter ergänzt), über die Petroleumlaternen, sowie fehlenden Leitungen und so weiter. Und natürlich wird sie auch ihre Flaschenöffner verlieren.
Zum vergleich mal ein Link zu einem Vorbildfoto:
https://eisenbahnstiftung.de/images/bil ... /76595.jpg
Man sieht da kommt noch reichlich Arbeit auf mich zu.
Teile_f_r_99_5633_1 (Alexander Naß)

Reichlich teile wurden schon besorgt.
Auch von der Baustelle werde ich weiter berichten