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26,7 mm Feldbahn selbstgenagelt: Modulares Stecksystem für den fliegenden Aufbau

Verfasst: 24. Mär 2026, 00:48
von Jason Neugebauer
Liebe Modellbahnfreunde der großen Spur,

schon seit längerem beschäftigt mich das Thema Feldbahn im Maßstab 1:22,5.
Was ursprünglich in Kindheitstagen auf 30 mm fuhr, hat sich über die Jahre zu Fahrzeugen für die 26,7 mm Spurweite gewandelt. Dies hat jedoch natürlich zur Folge, dass konsequenterweise auch ein anderes Gleissortiment erforderlich ist. Da es aus meiner Sicht leider kein robustes Gleissystem für die 26,7 mm Spurweite gibt, landet man schlussendlich meist beim Selbstbau.

Um einen individuellen Aufbau der Fahrstrecke zu ermöglichen, sind Module in der Modellbahnszene schon lange kein Geheimnis mehr. Allerdings sind die, die einem auf Anhieb einfallen, für den schnellen - kleinen Feldbahnspaß meist eine Nummer zu groß.

Mit dem Wunsch, eines Tages etwas Kleines, Modulares und Selbstgenageltes für die Feldbahn zu besitzen, kam das Thema eines Tages in einem Online-Stammtisch auf.
Dort schwärmte Martin Ristau von der Idee, ein modulares System – ähnlich wie in der Tabletop Szene – auch für Spur II Gleise zu verwenden. Diesen Gedanken griff ich gerne auf, und heraus kamen folgende "Teppichmodule" für die 26,7 mm Feldbahn:

26_7_mm_Feldbahnmodule_01 (Jason Neugebauer)
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Zur Verbindung wählte ich allerdings keine Magnete oder ähnliches, sondern 4mm Bananenstecker. Über diese soll neben der elektrischen Verbindung auch die Justage der Gleise sowie das Zusammenklemmen der Module erfolgen. Erfreulicherweise fand ich Male/Male - Bananenstecker, die man nach dem Betrieb an allen Modulkanten entfernen kann. So ragen, anders als bspw. bei klassischen Modellbahngleisen, keine Verbinder am Gleisende heraus. Die Löcher für die Bananenbuchsen erfolgten dann Mithilfe einer Bohrlehre.

26_7_mm_Feldbahnmodule_04 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_03 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_02 (Jason Neugebauer)
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Für die Breite habe ich 20 cm gewählt, da hier parallele Gleise problemlos möglich sind und für meinen Geschmack ausreichend Platz für Begrünung entlang der Strecke bleibt. In den Längen 20, 40 und 80 cm habe ich 6 mm Sperrholzplatten im Baumarkt zuschneiden lassen, die ich rundum mit 20 x 20 mm Vierkantleisten unterbaut habe. Aufgeleimt wurden 5 x 8 mm Schwellen, deren Oberfläche zuvor mit Drahtbürste und Stecheisen bearbeitet und anschließend mit verschiedenen Braun-, Grau- und Weißtönen farblich behandelt wurde.

Als Gleisprofil kam Peco Code 143 („IL-7 FB“) zum Einsatz. Jedes einzelne Profil wird vor dem aufnageln geschwärzt, zudem wird an jedes ein Kabel angelötet.

Ziel sind 270° an Bogenmodulen, 3 m reine Gerade sowie eine Umsetzmöglichkeit mit Abstellgleis und ein separates Abstellgleis. Der Richtungswechsel am reinen Abstellgleis basiert auf einem Betrieb mit zwei Loks, wodurch ein Loktausch erforderlich ist, um die Rückfahrt anzutreten.

26_7_mm_Feldbahnmodule_08 (Jason Neugebauer)
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Fertiggestellt wird das Modulsystem Ende April/Anfang Mai, sodass auf dem diesjährigen Hauptjahrestreffen ein Betrieb mit 26,7 mm möglich ist. Angebunden werden die Module dabei an die Laderampe von Fido, über die Kipploren in Spur II- oder IIm-Güterwagen entleert werden können. Eine ausgestaltete Beladestelle für die Kipploren im Modell wird es jedoch leider nicht geben.
Zum Abschluss ein paar weitere Eindrücke:

26_7_mm_Feldbahnmodule_05 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_06 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_07 (Jason Neugebauer)
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Viele Grüße aus dem Rhein-Sieg-Kreis
Jason

Re: 26,7 mm Feldbahn selbstgenagelt: Modulares Stecksystem für den fliegenden Aufbau

Verfasst: 24. Mär 2026, 06:31
von Robert Liebers
Vielen Dank für die Einblicke in deine Feldbahn. Die Module erinnern mich an die Dominomodule. Ich hoffe weitere Mitglieder springen auf um die Feldbahn wieder zu beleben.

Re: 26,7 mm Feldbahn selbstgenagelt: Modulares Stecksystem für den fliegenden Aufbau

Verfasst: 24. Mär 2026, 14:13
von Jason Neugebauer
Und da die meisten, eingeschlossen mir selbst :D , bewegte Bilder der Modellbahn bevorzugen, hier ein kleines Youtube Video:
https://youtu.be/o12l61yXpXc?si=pdyE3kYbvMlRmw5x

Hallo Rob,
ein Aufspringen ist bei dem privaten Tisch-/Teppich-Modulsystem, was es aktuell nicht weiter ist, natürlich nicht so verlockend, aber ich gebe dir Recht, vielleicht motiviert es ja den ein oder anderen, wieder was auf 26,7mm zu machen.
Wäre das nicht auch was für dich?

Grüße Jason :wink:

Re: 26,7 mm Feldbahn selbstgenagelt: Modulares Stecksystem für den fliegenden Aufbau

Verfasst: 25. Mär 2026, 15:13
von Jason Neugebauer
Hallo zusammen,

ich bin etwas weiter gekommen und nun in der Lage, meine Radien anhand eines 90° Bogens zu präsentieren.
Die Bogenmodule sind dabei so ausgelegt, das sich ihre lange Modulkante mit der Länge der Geraden von etwa 40cm deckt. Zur Abwechslung strebte ich zwei verschiedene Radien an, die ich mithilfe von drei und vier Modulen - entsprechend 30- und 22,5-Grad Bogenmodulen - realisiere. Umgerechnet ergeben sich damit grob Radien von 64 und 88 cm. Die Schienenprofile sind dabei nicht konstant verlegt. Wie das Ganze ausschaut, lässt sich dem folgenden Bild entnehmen:


26_7_mm_Feldbahnmodule_09 (Jason Neugebauer)
Bild



Viele Grüße
Jason

Re: 26,7 mm Feldbahn selbstgenagelt: Modulares Stecksystem für den fliegenden Aufbau

Verfasst: 25. Mär 2026, 23:23
von Torsten Schoening
Hallo Jason,
ein sehr interessanter Ansatz. Das Thema hatte ich mit Martin schon mehrfach diskutiert. Die Magneten sollten die Fixierung der Module und die elektrische Verbindung übernehmen. So in der Art der KM1-Gleise.

Die Dominomodule waren eine gute Idee, hat sich leider nicht weiter verbreitet.

Ich bin gespannt wie du hier weiter baust. Der Aufbau ist einfacher als mit vollständigen Modulen, braucht aber eine geeignete Unterkonstruktion.

Viele Grüße
Torsten

Re: 26,7 mm Feldbahn selbstgenagelt: Modulares Stecksystem für den fliegenden Aufbau

Verfasst: 26. Mär 2026, 00:20
von Jason Neugebauer
Das Thema hatte ich mit Martin schon mehrfach diskutiert. Die Magneten sollten die Fixierung der Module und die elektrische Verbindung übernehmen.
Abend Torsten,

eure Idee mit den Magneten sagt mir auch zu, keine Frage. Die Gründe, weshalb ich letztendlich doch davon absah sind die Folgenden:
:!: Die Bananenstecker sind aus meiner Sicht Idiotensicher. Sie justieren perfekt, übertragen Strom super und die Buchsen haben Löt-Ösen. Darüber hinaus verzeihen sie einem das unsaubere arbeiten - bspw. wenn die Senkung für den Buchsenkopf zu tief geraten ist.
:!: Für einen reibungslosen Stromübertrag über die Magnete müssen diese meiner Logik nach immer ein wenig über die Modulfront hinausschauen - so meine ich es auch bei den Musterbildern von KM1: SMagTrack erkennen zu können. Auf die damit erforderliche Präzision bei der Montage wollte ich bewusst verzichten, da ich jetzt auch nichts lasern lassen wollte o.ä..
:!: Ich war schlicht faul: Ich habe noch nie mit Magneten in der Form gearbeitet. Die Magnete würde ich vor solch einem Vorhaben selber erproben wollen. Wie sie sich löten lassen, wie ich sie am besten befestigen könnte, ob sie sich gleichermaßen selbst justieren, damit der Schienenstoß stimmt... , in Anbetracht des zeitlichen Ziels wollte ich dort keine Zeit und Müh verlieren.

Bild
Die Dominomodule waren eine gute Idee,
Die Dominomodule sind mir nicht unbekannt. Sie wären eine Möglichkeit gewesen, wenn ich richtige Module verfolgt hätte. Wie du schon erwähnst, hat sich die Idee nicht weiter verbreitet oder scheint wohl mit den zugehörigen Protagonisten von der Bildfläche verschwunden zu sein.
Für die Feldbahn strebe ich allerdings auf richtigen Module nur ein kleines geschlossenes Thema in Form einer Werksbahn an.
Ich bin mir die Option, richtige Streckenmodule zu bauen, mehrfach durch den Kopf gegangen. Der Transport mit Kipploren erfordert eine Beladestelle, mehrere Meter Strecke und eine Entladestelle zur Spur II oder IIm. Da man auf 26,7 mm möglichst autark sein sollte, hieße das für mich, alle 3 Komponenten möglichst umzusetzen.
Und das wäre mir einfach ein zu großer Aufwand für ein Thema, das nicht im Mittelpunkt meines aktuellen Modellbaus steht.
Der Zweck dieser Module soll daher der sein, mal eben - schnell und bequem eine Fahrmöglichkeit auf robusten Gleisen für die Feldbahn zu schaffen, die vor allem nicht den Platz herkömmlicher Module erfordert.
braucht aber eine geeignete Unterkonstruktion
Und genau das ist der Hauptnachteil :roll:

Grüße aus der Werkstatt
Jason

Re: 26,7 mm Feldbahn selbstgenagelt: Modulares Stecksystem für den fliegenden Aufbau

Verfasst: 27. Mär 2026, 19:40
von Georges Geiben
Hallo Jason,
das ist interessant was du hier vorstellst. Feldbahn ist ein schönes Thema. Für Leute welche z.B. nicht viel Platz zur Verfügung haben, ist Feldbahn eine wahre Alternative, um auch etwas in Baugrösse 2 machen zu können. :respekt:
Grüsse. Georges.

Re: 26,7 mm Feldbahn selbstgenagelt: Modulares Stecksystem für den fliegenden Aufbau

Verfasst: 30. Mär 2026, 13:33
von Jason Neugebauer
Hallo Georges,

danke.
Ja das kommt noch hinzu, da gebe ich dir Recht !
Beispielsweise in einer Wohnung - da bleibt eigentlich nur noch die Feldbahn übrig :wink:

Grüße Jason

Re: 26,7 mm Feldbahn selbstgenagelt: Modulares Stecksystem für den fliegenden Aufbau

Verfasst: 30. Mär 2026, 16:52
von Torsten Schoening
Hallo Jason,
zu den Domino-Modulen noch mal, die Basis ist unser Modulstandard M22 -> https://spur-ii.de/Standards_IG-SpurII/ ... ldbahn.pdf

Die Module sollten quadratisch sein und eine vielzahl von Variationsmöglichkeiten ergeben.
viewtopic.php?t=680

Viele Grüße
Torsten

Re: 26,7 mm Feldbahn selbstgenagelt: Modulares Stecksystem für den fliegenden Aufbau

Verfasst: 1. Apr 2026, 09:56
von Jason Neugebauer
Hallo Torsten,

dass die Domino-Module auf einem der Standards basieren, bin ich mir bewusst. Nur war nicht die Absicht, klassische Module zu bauen - in etwa genauso wenig wie bei eurer Absicht, für die ihr schon mehrfach über eine KM1 nahe Lösung diskutiert habt, nehme ich an.
Das Thema hatte ich mit Martin schon mehrfach diskutiert. Die Magneten sollten die Fixierung der Module und die elektrische Verbindung übernehmen. So in der Art der KM1-Gleise.
Hallo in die Runde,

inzwischen ist das meiste an Strecke bereits Geschichte.
Neben einigen Streckenmodulen wurde auch eine Rampe angefertigt,
mit der nun lose Gleise an das Modulsystem ohne großes Unterfüttern angeschlossen werden können.
Da ich nur 2x große Module in der Länge von 780mm hab, habe ich es mir an der Rampe natürlich nicht nehmen lassen, auch hier die Gleise unsauber zu verlegen :idea:

26_7_mm_Feldbahnmodule_11 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_12 (Jason Neugebauer)
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Im Weiteren sind so nur noch die Modulgruppen des Abstellgleises sowie der Betriebsstelle zu benageln.
Dabei erschien die Modulgruppe des Abstellgleises, auf der sich nur eine Weiche wiederfindet, entsprechend greifbarer. Bei der Weiche habe ich von einem Kollegen eine Zeichnung bereitgestellt bekommen, welche ich ohne zu zögern umgesetzt habe.
Diese ist mit auch im wesentlichen bereits fertig gestellt:

26_7_mm_Feldbahnmodule_13 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_17 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_14 (Jason Neugebauer)
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Dabei hat das Löten des Herzstücks samt Flügelschienen als auch der Backenschienen, an die ich im vorhinein die Gleitplatten sowie Radlenker angelötet habe, noch am meisten Freude bereitet. Dabei habe ich mich immer wieder Mal von der Umsetzung von Thomas Hey'l inspizieren lassen.

Weniger Freude bekam ich nun bei den Zungen. Hier habe ich zum jetzigen Zeitpunkt erst eine umgesetzt, da mir mit dem Bau dieser ein Problem aufgefallen ist. Die Zunge sitzt zu weit vorn in der Weiche, sodass ein Radsatz nach IG Spur 2 Standard von hinten auf die Zunge aufläuft.
Im Abgleich mit den Weichen von Thomas Hey'l fällt aber auf, dass die Weichengeometrie sowie die Schwellenlage im Grunde stimmt. Einziger Unterschied, die Zungen sind um eine Schwelle weiter zum Herzstück gelagert.

26_7_mm_Feldbahnmodule_15 (Jason Neugebauer)
Bild

26_7_mm_Feldbahnmodule_16 (Jason Neugebauer)
Bild

Die jüngste Idee zur Lösung ist nun, den Drehpunkt der Zungen um eine Schwelle zum Herzstück hin zu verschieben - so sind zumindest auch die Weichen von Thomas Hey'l aufgebaut gewesen. Dazu habe ich folgendes Bild von Ihm finden können, worauf man die Lagerposition gut erkennen kann:

75620060316-ewr-blpp-000 (theylmdl)
Bild

Da nun in absehbarer Zeit die Gleise fertig gestellt werden, rückt die Bettung als Thema immer näher.
Fündig wurde ich in einem Beitrag von Highmichl in Buntbahn, der 2007 ein Testgleis präsentierte, bei dem er Schotter/Kies mit gesiebtem Humus bedeckte. Für meinen Geschmack schon fast wieder zu wenig Schotter/Kies, aber sein/e Vorgehen/Umsetzung begeistert mich tiefst :shock:

Testgleis_3 (highmichl)
Bild

Soweit zu dem Vorhaben...
Natürlich freue ich mich auch über anderweitige Vorschläge zur Weiche oder der Bettung.

Viele Grüße
Jason

Re: 26,7 mm Feldbahn selbstgenagelt: Modulares Stecksystem für den fliegenden Aufbau

Verfasst: 1. Apr 2026, 22:05
von Walter Gekeler
Hallo Jason,
Klasse! Die Gleislage und damit das Schaukeln der Loren ist recht Feldbahnmäßig.
Ich freu mich auf Schenklengsfeld, Deine Flugmodule dort zu sehen. Und wer weiß, man muss ja nicht alles selber haben vielleicht kommt Fido mit seinen Sachen dazu .... was der no henda hat ....
Viele Grüße
Walter.

Re: 26,7 mm Feldbahn selbstgenagelt: Modulares Stecksystem für den fliegenden Aufbau

Verfasst: 7. Apr 2026, 12:31
von Jason Neugebauer
Hallo Walter,

entschuldige meine späte Antwort,
ich war über die Tage auf einer Ausstellung :mrgreen:

Lieben Dank für deine netten Worte :!:
Ich bin auch schon gespannt, wie das wirken wird..
...so ist der Plan, das ich an die Rampe von Fido in Bemblingen anschließe.

Viele Grüße
Jason

Re: 26,7 mm Feldbahn selbstgenagelt: Modulares Stecksystem für den fliegenden Aufbau

Verfasst: 8. Apr 2026, 21:08
von Jason Neugebauer
Hallo Allerseits,

ich hoffe ihr hattet alle ein frohes Osterfest, vielleicht fand der ein oder andere ja Zeit für unser tolles Hobby.
Nach der Osterpause, die ich in Schierwaldenrath verbrachte, geht es nun mit den Weichen weiter.

Allerdings korrigierte ich Weiche No.1 noch vor Ostern - nur fand ich leider keine Zeit, davon zu berichten. Die Zungen sind nun wie geplant um eine Schwelle verlängert.
Bei der Lagerung habe ich mich an der Idee von Hey'l orientiert:
Asymmetrisch einen 1,5 mm dicken Draht einzulöten - das führt zu einem funktionalen und schönen Ergebnis.
Ergänzen musste ich außerdem die Gleitplatten auf der ehemaligen Drehstuhl Schwelle. Da ich nun zu faul :roll: war, die Backenschienen zu demontieren, entschloss ich mich, eine Senkkopfschraube in der Schwelle zu verarbeiten und ein neues, kleines Messingblech an dieser anzulöten.

26_7_mm_Feldbahnmodule_18 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_19 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_20 (Jason Neugebauer)
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Bzgl. den Weichenstellhebeln werde ich noch schauen müssen.
Aber Inspiration gibt es ja reichlich: https://www.buntbahn.de/viewtopic.php?t=6273

Den angehenden Bau der zweiten Weiche habe ich nun mal genutzt, einen Schnappschuss zum Bau des Herzstücks festzuhalten:

26_7_mm_Feldbahnmodule_22 (Jason Neugebauer)
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Beste Feldbahn-Grüße
Jason

Re: 26,7 mm Feldbahn selbstgenagelt: Modulares Stecksystem für den fliegenden Aufbau

Verfasst: 10. Apr 2026, 18:05
von Georges Geiben
Hallo Jason,
das ist sehr interessant was du hier vorstellst. Ich werde weiterhin mit grossem Interesse dabei sein.
MfG Georges.

Re: 26,7 mm Feldbahn selbstgenagelt: Modulares Stecksystem für den fliegenden Aufbau

Verfasst: 4. Jun 2026, 14:30
von Jason Neugebauer
Hallo Georges,
hallo IG'ler,

es freut mich sehr, dass dir mein Beitrag/meine Feldbahn gefällt.
Meine späte Antwort ist dem Bau der Feldbahn geschuldet. :roll:
Denn obwohl es hier nun eine lange Zeit ruhig gewesen ist, ist es mit dem Bau gut vorangegangen.

Nachdem ich Anfang April bei einer Modulveranstaltung in Schierwaldenrath sowie Mitte April auf der Intermodellbau in Dortmund bei der Truppe der Spur II Pur eingebunden war, setzte ich direkt im Anschluss alles daran, die Feldbahn pünktlich zum Hauptjahrestreffen in Schenklengsfeld fertigzustellen :!:

Die Weichen zog ich dann im Akkord durch. Wie schon bei der ersten Rechtsweiche herausgefunden, wurden auch die restlichen drei Weichen direkt mit ihrem Drehstuhl eine Schwelle weiter in Richtung Herzstück positioniert. Da ich den Schwellenabstand an sich sowie die Weichengeometrie stimmig fand, entschloss ich mich trotz nachvollziehbarem Rat die Zungenspitze im Freien (also nicht auf einer Schwelle) enden zu lassen.
Die beiden zuletzt fertiggestellten Linksweichen könnt ihr euch im folgenden Bild anschauen.

26_7_mm_Feldbahnmodule_23 (Jason Neugebauer)
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Die geraden Ausläufe an den Weichen sind ab dem Herzstück lang genug, sodass auf ein gerades Zwischenstück verzichtet wurde – auch wenn es bei der Feldbahn ohnehin nicht so streng ist. Mit der Fertigstellung dieser Weichen wurde im Groben auch der Gleisbau Anfang Mai abgeschlossen.

Die Verkabelung hat dann mehr Zeit als ursprünglich gedacht gekostet:
Geplant und umgesetzt wurde, dass jedes Schienenprofil seine eigene Einspeisung bekommt. Damit erhoffe ich mir langfristig Ruhe und schaffe mir zugleich die Möglichkeit, an alles problemlos heranzukommen.
Zum Abschluss des Gleisbaus noch ein Blick auf den Bahnhof.

26_7_mm_Feldbahnmodule_24 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_25 (Jason Neugebauer)
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Leider bemerkte ich meine vertane Chance erst zu spät:
Auch den Modulübergang mit den zwei Gleisen hätte ich für mehr Variabilität hervorragend mitteln können. So ist nun leider nur das lange mit dem kurzen Abstellgleis tauschbar. Ideal wäre es natürlich gewesen, auch das Modul mit den zwei Linksweichen ungehemmt tauschen zu können. :roll:

Bevor geschottert wurde, wurde das spätere Terrain ein wenig vorbereitet. Dazu wurden an den Kanten Holzleisten in verschiedenen Größen aufgeleimt, die dann zunächst mit einer Stichsäge an die Seitenkontur angepasst wurden. Anschließend wurde das Terrain mit bis zu 2 cm dickem Pappmaschee modelliert. Zeitgleich wurden die Schwellenzwischenräume mit Pappstücken befüllt, um dem Schotterverbrauch entgegenzuwirken.
Von diesem Bauabschnitt ist wohl nur ein Foto während des Trocknens auf dem Dachboden zurückgeblieben:

26_7_mm_Feldbahnmodule_26 (Jason Neugebauer)
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Somit stand dem Schottern nichts mehr im Wege. Verwendet wurde ein Schotter mit der Körnung 1 - 1,5 mm von Spurenwelten. So wirklich entscheiden, ob der Schotter nun grau oder beige sein sollte, konnte ich mich vorab nicht – letztendlich habe ich mich dann für einen gelb-braunen Schotter entschieden. Dieser wurde in zwei Durchgängen mit verdünntem Holzleim fixiert.
Zwar wollte ich vereinzelt etwas Erde von unten durch den Schotter blinzeln lassen, doch nach dem ersten Durchgang war klar, dass man das besser bleiben lässt. :? Ein Testgleis gab es aus Zeitgründen vorher leider nicht.

26_7_mm_Feldbahnmodule_27 (Jason Neugebauer)
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Somit entschloss ich mich, vereinzelte Stellen sowie die Schotterränder beim zweiten Durchgang mit fein gesiebter Erde zu berieseln.

26_7_mm_Feldbahnmodule_28 (Jason Neugebauer)
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Nachdem der Schotter genügend getrocknet war, wurden die Ränder noch fix mit fertiger Holzspachtelmasse aus dem Baumarkt zugeschmiert, sodass im direkten Anschluss die restliche Oberfläche mit einer braun-schwarz gemischten Abtönfarbe bestrichen werden konnte.

26_7_mm_Feldbahnmodule_29 (Jason Neugebauer)
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Der gespachtelte Rand wurde anschließend mit einem Schwingschleifer beigeschliffen. Daraufhin wurden die Modulränder sowie die Unterseite schwarz angestrichen:

26_7_mm_Feldbahnmodule_30 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_31 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_32 (Jason Neugebauer)
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Da die Module auch auf Parkett verlegt werden sollen, wurden die Modulunterkanten der Längsseiten im Anschluss mit einem Filzband beklebt.
Am selben Abend noch wurde mit der Begrünung begonnen. Bis Schenklengsfeld wurden jedoch nicht alle Module fertig, aber immerhin ein Großteil: alle Bogenmodule, die Bahnanlagen und ein paar einzelne gerade Module. Zur Begrünung wurden Heki-Matten (Nr. 1856) verwendet. In Zukunft sollen noch kleine Grasbüschel sowie Gebüsche von MBR folgen.
Für Schenklengsfeld musste der Zeit geschuldet leider noch eine schnelle Lösung für die Weichenstellhebel her.

26_7_mm_Feldbahnmodule_33 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_34 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_35 (Jason Neugebauer)
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Womit nun Bilder des ersten Einsatzes in Schenklengsfeld folgen können. Aufgebaut wurden die Module im Zusammenspiel mit Fidos ca. 5,5 m langer Rampe. Wirkliche Probleme traten nicht auf; lediglich an ein, zwei Übergängen wurde das Schienenprofil vor Einsatz mit einer Zange leicht nachjustiert.
Entgleisungen bzw. Kipploren-Entleerungen stemple ich als dem Schiebebetrieb geschuldet ab - sind hier nicht zu sehen, zeichnen sich (bspw. auf Youtube) durch kleine Schotterhaufen aus. :lol:

26_7_mm_Feldbahnmodule_36 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_37 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_38 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_39 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_40 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_41 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_42 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_43 (Jason Neugebauer)
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26_7_mm_Feldbahnmodule_44 (Jason Neugebauer)
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Im Ganzen bin ich recht zufrieden mit dem System.
Nun stehen noch die Weichenstellhebel sowie Transportkisten an.

Viele Grüße
Jason :wink: